Glossar

Die Technologie entwickelt sich in rasantem Tempo weiter. Deshalb haben wir ein benutzerfreundliches Glossar erstellt, das Ihnen hilft, die Begriffe, Technologien und Trends, die sich auf Ihr Unternehmen auswirken, besser zu verstehen.

Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC)

Was ist Vorwärtsfehlerkorrektur?

Die Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) ist ein Verfahren zur Erkennung und Korrektur von Fehlern in übertragenen Daten, ohne dass der Empfänger eine erneute Übertragung anfordern muss. Dabei werden den übertragenen Daten redundante Informationen hinzugefügt, sodass der Empfänger von Übertragungsfehlern betroffene Daten wiederherstellen kann.

FEC wird häufig im Hochgeschwindigkeits-Ethernet und in der optischen Kommunikation eingesetzt, um eine zuverlässige Datenübertragung zu gewährleisten, wenn die Übertragungsraten steigen und die Signalmargen enger werden.

 

Warum ist FEC wichtig?

Bei höheren Datenraten können aufgrund von Rauschen, Signalverschlechterung und anderen Störungen Übertragungsfehler auftreten. FEC hilft dabei, diese Fehler zu korrigieren, bevor sie sich auf die übertragenen Daten auswirken, wodurch die Zuverlässigkeit der Verbindung verbessert und die nutzbare Übertragungsleistung erweitert wird.

Bei Hochgeschwindigkeitsschnittstellen wie 800G und 1,6T können Ingenieure die Leistung vor und nach der FEC, die Blockfehlerrate (BLER) und in einigen Anwendungen mehrere FEC-Schichten bewerten, um die Verbindungsleistung besser zu verstehen.

 

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